Entkernung heißt: Alles muss raus!

Bei der Entkernung unterscheiden wir Gebäude und Bauwerke, die komplett bis auf die Grundmauern zu entkernen sind und bei denen lediglich eine Nutzungsänderung bzw. Sanierung ausgeführt werden soll. Hierbei handelt es sich um einen massiven baulichen Eingriff, der auch vor tragenden Elementen nicht Halt macht. Der Unterschied zum Abbruch eines Gebäudes liegt darin, dass bei der Entkernung das äußere Erscheinungsbild erhalten bleibt.

Entkernungen werden aber auch im Zusammenhang mit Abbrucharbeiten durchgeführt. Meist betrifft dies neuere, durch Schadstoffe wie zum Beispiel Asbest belastete Bauwerke. In solchen Fällen werden sämtliche asbesthaltige Bauteile entfernt. Dabei steht der Arbeitsschutz steht bei uns im Vordergrund. Durch spezielle Schutzanzüge und Staubmasken sind unsere Arbeiter bestens gegen Gefahrenstoffe und Staub ausgerüstet.

Bei einer Entkernung können folgende Schadstoffe anfallen:

Asbesthaltige Bauteile

entsorgen wir nach Regularien der TGRS 519.

• Zementplatten
• Brandschutzmörtel
• Feuerschutztüren
• Dichtungen
• Brandschutzklappen
• Schelleneinlagen
• Kanalverkleidungen

Künstliche Mineralfasern

entsorgen wir nach Regularien TGRS 521.

• Wärmedämmbahnen für Heiß- und Warmwasserleitungen
• Trittschalldämmung unter Estrich
• Dämmbahnen in luftführungstechnischen Anlagen
• Ausstopfungen an Fenster- und Türleibungen
• Akustikdeckenplatten

Teerhaltige Bauteile

entsorgen wir nach Bestimmungen nach TGRS 551.

• Korkteerdämmung wie Entkopplungsschichten, Wärmedämmung, Trennlagen und Schüttungen
• Ölpapier
• teerhaltige Gips- und Korkrückstände

Nicht schadstoffhaltige Bauteile aus dem Inventar

Dazu gehören:

• Mobiliar
• verzinkte und nichtverzinkte Bleche
• Gips, Holz
• Elektro- und Kommunikationskabel
• Geräte, radioaktive Brandmelder
• Deckenplatten, Putz an Wänden und Säulen
• Heizkörper und Leitungen
• Teppichböden, Estrich

sowie nicht schadstoffhaltige Bauteile aus dem Inventar.